PGD

PID ( Präimplantationsdiagnostik)

Bei PGD(en.) auch PID genannt handelt es sich um eine Diagnostische Maßnahme die “Prä” also Vor der Implantation des Embryos in die Gebärmutter stattfindet.

Die technischen Möglichkeiten innerhalb der PID haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und sind die technischen Möglichkeiten im Bereich der Präimplantationsdiagnostik nunmehr sehr vielfältig. Es sollte daher besonders darauf geachtet werden, für jede Patientin/ Patient die individuell optimale Behandlungstechnik auszuwählen.

Arten der genetischen Untersuchungen:

  • Genetisches-Präimplantations-Screening von Aneuploidien
  • Untersuchung Chromosomaler Translokationen
  • Analyse Monogenetischer Krankheiten

 

Bei diesen Untersuchen können oftmals verschiedene technische Methoden angewendet werden wie FISH,CGH,NGS,PCR. Welche Methode für Sie die passendste ist, sollten Sie mit einem erfahrenen Reproduktionsmedizner oder einem Genetiker besprechen. Die FISH Methode kann zb. kein Ergebnis aller Chromosomen liefern wie CGH oder NGS wird aber in manchen Fällen dennoch die passendste Methode der genetischen Untersuchung sein.

Andererseits spielt im Bereich der PID der durch Gesetzgebung gegebene Spielraum eine große Rolle.

In Österreich ist die PGD erlaubt jedoch unter strengen Voraussetzungen ( zb nach mehrmaligen Aborten) in Deutschland unter noch strengeren Voraussetzungen  (bei Verdacht auf schwere Erbkrankheiten sowie mit Genehmigung der Ethikkommission). In Tschechien und Italien ist die Gesetzgebung liberaler. Der Grund für die liberale Gesetzgebung ist vor allem das kein relevanter Unterschied in der genetischen Untersuchung vor der Empfängnis zu der Untersuchung während der Schwangerschaft gesehen wird.

Wir persönlich glauben, dass den Wunscheltern in dieser Hinsicht ein großer Freiraum im Rahmes des Kindeswohles erhalten bleiben sollte.